Searching for: "Gottfried Keller"

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    Spiegel, das Kätzchen (Untertitel: Ein Märchen) ist eine Novelle des Schweizer Dichters Gottfried Keller. Sie bildet den Schluss des ersten Bandes der 1856 erschienenen Novellensammlung Die Leute von Seldwyla. Der Kater Spiegel schließt, um nicht zu verhungern, mit dem Seldwyler Stadthexenmeister Pineiß einen schlimmen Vertrag: Pineiß, der zu seiner Hexerei den Schmer (das Fett) von Katzen braucht, verpflichtet sich, Spiegel herauszufüttern. Als Gegenleistung muss Spiegel sich schlachten lassen, sobald er fett genug ist. Aber der kluge Kater windet sich heraus, und am Ende ist Pineiß der Angeschmierte: Spiegel vermittelt ihm eine schöne junge Ehefrau mit reicher Mitgift, die sich...read more

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    Der grüne Heinrich von Gottfried Keller ist ein teilweise autobiographischer Roman, der neben Goethes Wilhelm Meister und Stifters Nachsommer als einer der bedeutendsten Bildungsromane der deutschen Literatur des 19. Jahrhunderts...read more

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    Gottfried Kellers Novelle "Die drei gerechten Kammmacher" (diese Schreibweise wurde in der Erstausgabe 1856 verwendet und gilt nach der neuen deutschen Rechtschreibung, viele Ausgaben verwenden "Kammacher") gehört zur Sammlung "Die Leute von Seldwyla" und gilt als Beispiel einer realistischen Groteske. Die Geschichte handelt von drei deutschen Handwerksgesellen, die bei einem Seldwyler Meister arbeiten, alle drei fleißig, sparsam, genügsam, berechnend und konfliktscheu. Da sie alle drei die Kammmacherei kaufen möchten, und dazu alle die selbe vermögende Jungfer heiraten wollen, werden sie zu erbitterten Rivalen. Es kommt zu einem entscheidenden Wettlauf, der für zwei der Gesellen...read more

  • Gottfried Keller

    Die lebenslustigen Seldwyler leben seit alter Tradition in einem ständigen Streit mit ihren Nachbarn in Ruechenstein, einem finsteren und mürrischen Volk, das es liebt, Ge- und Verbote zu erlassen und jegliche Übertretung strengstens zu ahnden. Dort wächst der Knabe Dietegen als rechtloses und von seinen Zieheltern wie ein Leibeigener gehaltenes Waisenkind auf. Im Alter von elf Jahren wird Dietegen zu Unrecht des Diebstahls einer Armbrust bezichtigt und zum Tode verurteilt. Er wird aber von Küngolt, der siebenjährigen Tochter des Seldwyler Forstmeisters, gerettet und in dessen Haus aufgenommen. Die beiden Menschenkinder mögen sich und scheinen füreinander bestimmt zu sein, aber...read more

  • Gottfried Keller

    Die Leute von Seldwyla ist ein zweiteiliger Novellenzyklus des Schweizer Dichters Gottfried Keller. Es umfasst zehn "Lebensbilder" (so der Arbeitstitel während der Berliner Entstehungszeit), die durch einen gemeinsamen Schauplatz, die fiktive Schweizerstadt Seldwyla, zusammengehalten werden. Diese Sammlung umfaßt sechs der zehn Novellen....read more

  • Gottfried Keller

    Der Müßiggänger John Kabys ist sich sicher: Das Leben ist eine Baustelle und Glück kein Zufall, man sollte ihm nachhelfen. Fehlt der gute Name, so poliere man den alten auf. Fehlt das liebe Geld, lege man sich eine vermögende Verwandtschaft zu. Kabys nimmt mit, was er kriegen kann. Doch das Glück lässt auf sich warten ... Die berühmte Erzählung voll Charme und Humor von Gottfried...read more

  • Gottfried Keller

    Nicht im sonnigen Venetien, sondern in einer dörflichen Schweizer Gemeinde spielt Kellers Adaption der wohl berühmtesten Liebesgeschichte der Weltliteratur. Die beiden Liebenden Vrenchen und Sali können nicht zueinanderkommen, da ihre Väter, beide angesehene Bauern, verfeindet sind. Dies stellt ihre Liebe auf eine harte Probe, denn es scheint nur einen Ausweg zu geben. Die Inspiration für die Novelle soll Keller in einem Zeitungsartikel gefunden haben, nachdem ein junges Paar den Freitod wählte, als ihre Familien sich gegen die Verbindung stellten. Ein Klassiker der deutschen Romantik - einfühlsam gelesen von Günter...read more

  • Gottfried Keller

    In dieser amüsanten Novellensammlung, die zu den Klassikern der deutschsprachigen Literatur gehört, beschreibt Keller anhand der Bürger von Seldwyla karikativ Merkmale der Gesellschaft des 19. Jahrhunderts. In "Pankraz der Schmoller" geht es um einen Jungen, der als schmollender Versager in traurigen Verhältnissen aufwächst und seine positiven Entwicklung nachdem er sein zu Hause verlässt ... "Romeo und Julia auf dem Dorfe" ist eine Variante der bekannten Liebesgeschichte zwischen den Kindern zweier verfeindeter Bauern ... Eine allein erziehende Mutter zieht durch Liebe und gutes Vorbild in "Frau Regel Amrain und ihr Jüngster" entgegen Seldwyler Sitte einen vorbildlichen Sohn...read more

  • Gottfried Keller

    Mit nichts als einem Fingerhut in der Tasche gerät der arbeitslose Schneiderlehrling Wenzel Strapinski ungewollt zur Projektionsfläche der Goldacher Spießbürger. Als ein fein gewandeter Herr aus der Kutsche steigt, angetan mit Sonntagsanzug und Pelzmütze, sind sich alle sicher: Es muss ein Graf sein! Flugs bewirten sie ihn mit allerlei Köstlichkeiten, nehmen ihn großzügig in ihre Mitte auf. Ein Mädchen will ihn sogar heiraten. Doch nicht lange und das Kartenhaus stürzt in sich zusammen - Wenzel findet sich von der Gesellschaft verstoßen im Straßengraben wieder. Hochgelobt und fallengelassen - Kellers Novelle hat bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Lesung mit Hugo...read more

  • Gottfried Keller

    Die Erzählung “Kleider machen Leute” erschien 1874 im zweiten Band des Novellenzyklus “Die Leute von Seldwyla”. Ein arbeitsloser Schneidergeselle darf unterwegs in einer vornehmen Kutsche Platz nehmen. Der im kleinen Orte Goldach dem herrschaftlichen Wagen entsteigende Schneider wird vom Kutscher als Herr aristokratischer Herkunft ausgegeben. Der Schneider, der durch sein melancholisches Aussehen, vor allem aber durch seinen kostbar wirkenden Mantel und seine Pelzmütze Aufsehen erregt, gilt bald als ein polnischer Graf, den die Goldacher Bürgerschaft bewirtet und feiert. Er fördert das Mißverständnis nicht von sich aus, findet aber auch nicht den Mut, es aufzuklären....read more

  • Gottfried Keller

    Der Schmied seines Glückes" ist eine weitere amüsante Novelle aus Seldwyla. Johannes Kabis, der sich selbst John Kabys nennt, weil dies fremdartiger und glückhafter klingt, ist der Meinung, dass der rechte Mann ruhig, mit nur wenigen Meisterschlägen sein Glück zu schmieden habe. Das scheint ihm selbst auch nach anfänglichen Schwierigkeiten und Rückschlägen recht gut zu gelingen. Doch wie weit man sein Glück tatsächlich planen und schmieden kann, und was am Ende wirklich das Glück bedeutet, muss er erst noch...read more

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    Victor (Viggi) Störteler betreibt ein einträgliches Speditions- und Warengeschäft und hat ein "hübsches, gesundes und gutmütiges Weibchen". Er könnte zufrieden sein, doch fühlt er sich zu höherem berufen und widmet sich ohne Talent aber mit desto größerer Hingabe und Selbstüberschätzung der Schriftstellerei. Die gutmütige Gritli kann für die überdrehte Schreiberei ihres Mannes kein Verständnis aufbringen, dennoch bestimmt er sie zu "seiner Muse" und verfällt auf die Idee, ihr von einer Geschäftsreise salbungsvoll leidenschaftliche Liebesbriefe zu schreiben; diese soll sie in gleichem Sinne beantworten, auf dass er diesen Briefwechsel einmal in Buchform veröffentlichen...read more

  • Gottfried Keller

    Der arme, arbeitslose Schneider Strapinski wandert auf der Suche nach einer neuen Stellung über Land. In der Stadt Goldach wird er durch einige Missverständnisse für einen polnischen Adligen gehalten und von der Gesellschaft begeistert aufgenommen. Überrumpelt widerspricht der Schneider nicht und fügt sich in die neue Rolle. Als er sich aber verliebt, ist es für eine Richtigstellung zu spät. Gelesen von Dieter...read more

  • Gottfried Keller

    Nach zwanzig Jahren kehrt Pankraz in seine Heimatstadt Seldwyla zurück. War er als Junge bekannt für seine unentwegte Schmollerei und Faulheit, zeigt er sich nun zum Erstaunen aller als weltgewandter Offizier und erzählt von seinen Reiseabenteuern und davon, wie ein Löwe, Seemänner, Soldaten und ein selbstverliebtes Frauenzimmer sein Leben...read more

  • Gottfried Keller

    John Kabys hat bereits früh den ersten Meisterstreich als Schmied seines eigenen Glückes vollzogen und seinen Namen geändert. Doch das Glück lässt noch auf sich warten, also sucht er sich eine Frau mit einem besonders wohlklingenden Namen ... Hubertus Gertzen erzählt eine lustige Geschichte darüber, dem Glück auf die Sprünge zu...read more