Searching for: "Wilhelm Hauff"

  • Wilhelm Hauff

    Der Kalif Chasid von Bagdad und sein Großwesir Mansor erwerben von einem Kaufmann ein Zauberpulver, mit dessen Hilfe man sich in ein beliebiges Tier verwandeln kann. Einmal verwandelt darf man keinesfalls lachen, da sonst die Rückverwandlung unmöglich...read more

  • Hans Christian Andersen

    200 Märchen aus aller Welt sollen die Reise in ferne Länder ersetzen. Tolle Geschichten aus Skandinavien, Europa, dem Orient, Japan, China, Russland und Amerika! Wegfahren unnötig! Mit dabei: Ein pdf-Dokument mit kompletter...read more

  • Wilhelm Hauff

    Im Jahr 1701 brachte der französische Orientalist Antoine Gallard von einer langjährigen Reise durch den Nahen Osten eine alte arabische Textsammlung mit, die heute zu den berühmtesten Werken der Weltliteratur zählt. Als er in den Folgejahren eine Reihe der Geschichten aus Tausendundeiner Nacht erstmals in Europa veröffentlichte, löste diese beim Publikum eine ungeahnte Welle der Begeisterung aus, die schnell auch Deutschland erfassen sollte. So wurden etwa Gustav Weils Übersetzungen von Märchen wie Ali Baba und die vierzig Räuber oder der Geschichte Sindbads, des Seefahrers zu Klassikern auch der deutschen Literatur. Gustav Schwab bediente sich für sein Märchen Das Schloß...read more

  • Wilhelm Hauff

    Mein Bruder Mustapha und meine Schwester Fatme waren beinahe im gleichen Alter; er war höchstens zwei Jahre älter. Sie liebten einander innig und versuchten vereint alles, was unserem kränklichen Vater die Last seines Alters erleichtern konnte. An Fatmes sechzehntem Geburtstag veranstaltete der Bruder ein Fest. Er ließ alle ihre Gespielinnen einladen, setzte ihnen in dem Garten des Vaters ausgesuchte Speisen vor, und als es Abend wurde, lud er sie ein, auf einer Barke, die er gemietet und festlich geschmückt hatte, ein wenig hinaus auf die See zu fahren. Fatme und ihre Gespielinnen willigten mit Freuden ein; denn der Abend war schön, und die Stadt gewährte besonders abends, vom Meer...read more

  • Wilhelm Hauff

    Auf jenem algerischen Kaperschiff, von welchem mich Eure gütige Hand befreit hat, befand sich ein junger Mann in meinem Alter, der mir nicht für das Sklavenkleid geboren schien, das er trug. Die übrigen Unglücklichen auf dem Schiff waren entweder rohe Menschen, mit denen ich nicht leben mochte, oder Leute, deren Sprache ich nicht verstand; darum gesellte ich mich zu der Zeit, wo wir ein Stündchen frei hatten, gerne zu dem jungen Mann. Er nannte sich Almansor und war seiner Aussprache nach, ein...read more

  • Wilhelm Hauff

    Selim fing an zu übersetzen: 'Mensch, der du dieses findest, preise Allah für seine Gnade. Wer von dem Pulver in dieser Dose schnupft und dazu spricht: mutabor, der kann sich in jedes Tier verwandeln und versteht auch die Sprache der Tiere. Willst du wieder in deine menschliche Gestalt zurückkehren, so neige dich dreimal gen Osten und sprich wieder jenes Wort; aber hüte dich, wenn du verwandelt bist, zu lachen, sonst verschwindet das Zauberwort gänzlich aus deinem Gedächtnis, und du bleibst für immer ein...read more

  • Wilhelm Hauff

    Der kleine Muck nämlich war schon ein alter Geselle, als ich ihn kannte; doch war er nur drei bis vier Schuh hoch, dabei hatte er eine sonderbare Gestalt, denn sein Leib, so klein und zierlich er war, musste einen Kopf tragen, der viel größer und dicker war als der Kopf anderer Leute; er wohnte ganz allein in einem großen Haus und kochte sich sogar selbst, auch hätte man in der Stadt nicht gewusst, ob er lebte oder gestorben sei, denn er ging nur alle vier Wochen einmal aus, wenn nicht um die Mittagsstunde ein mächtiger Dampf aus dem Hause aufgestiegen wäre, doch man sah ihn oft abends auf seinem Dach auf und ab gehen, von der Straße aus glaubte man aber, nur sein großer Kopf...read more

  • Wilhelm Hauff

    Peter Munk, genannt der Kohlenmunk-Peter, führt im Schwarzwald die Köhlerei seines verstorbenen Vaters, ist aber mit der schmutzigen, anstrengenden, schlecht bezahlten und wenig respektierten Arbeit unzufrieden. Er träumt davon, viel Geld zu haben und angesehen zu sein. Da erfährt er, dass es im Schwarzwald einen Waldgeist, das Glasmännlein, auch Schatzhauser genannt, geben soll. Dieser erfüllt jedem, der, wie Peter Munk, an einem Sonntag zwischen elf und zwei Uhr geboren ist, drei Wünsche, wenn man ihn mit einem bestimmten Vers ruft. Peter macht sich auf die Suche nach dem Glasmännlein. Dabei begegnet er im Wald einem anderen Waldgeist, dem gefährlichen, riesigen...read more

  • Wilhelm Hauff

    Vor vielen Jahren, als im Spessart die Wege noch schlecht und nicht so häufig wie jetzt befahren waren, zogen zwei junge Burschen durch diesen Wald. Der eine mochte achtzehn Jahre alt sein und war ein Zirkelschmied, der andere, ein Goldarbeiter, konnte nach seinem Aussehen kaum sechzehn Jahre alt sein und unternahm wohl jetzt eben seine erste Reise in die Welt. Der Abend war schon heraufgekommen, und die Schatten der riesengroßen Fichten und Buchen verfinsterten den schmalen Weg, auf dem die beiden...read more

  • Wilhelm Hauff

    Der junge Engländer oder Der Affe als Mensch: Im südlichen Teil von Deutschland liegt das Städtchen Grünwiesel, wo ich geboren und erzogen bin. Es ist ein Städtchen, wie sie alle sind. In der Mitte ein kleiner Marktplatz mit einem Brunnen, an der Seite ein kleines altes Rathaus, umher auf dem Markt das Haus des Friedensrichters und der angesehensten Kaufleute, und in ein paar engen Straßen wohnen die übrigen Menschen. Alles kennt sich, jedermann weiß, wie es da und dort zugeht, und wenn der Oberpfarrer oder der Bürgermeister oder der Arzt ein Gericht mehr auf der Tafel hat, so weiß es schon am Mittagessen die ganze...read more

  • Wilhelm Hauff

    In einer bedeutenden Stadt meines lieben Vaterlandes, Deutschlands, lebte vor vielen Jahren ein Schuster mit seiner Frau schlicht und recht. Er saß bei Tag an der Ecke der Straße und flickte Schuhe und Pantoffeln und machte wohl auch neue, wenn ihm einer welche anvertraute; doch musste er dann das Leder erst einkaufen, denn er war arm und hatte keine Vorräte. Seine Frau verkaufte Gemüse und Früchte, die sie in einem kleinen Gärtchen vor dem Tore pflanzte, und viele Leute kauften gerne bei ihr, weil sie reinlich und sauber gekleidet war und ihr Gemüse auf gefällige Art anzubieten...read more

  • Wilhelm Hauff

    Peter Munk, genannt der Kohlenmunk-Peter, führt im Schwarzwald die Köhlerei seines verstorbenen Vaters, ist aber mit der schmutzigen, anstrengenden, schlecht bezahlten und wenig respektierten Arbeit unzufrieden. Er träumt davon, viel Geld zu haben und angesehen zu sein. Da erfährt er, dass es im Schwarzwald einen Waldgeist, das Glasmännlein, auch Schatzhauser genannt, geben soll. Dieser erfüllt jedem, der, wie Peter Munk, an einem Sonntag zwischen elf und zwei Uhr geboren ist, drei Wünsche, wenn man ihn mit einem bestimmten Vers ruft. Peter macht sich auf die Suche nach dem Glasmännlein. Dabei begegnet er im Wald einem anderen Waldgeist, dem gefährlichen, riesigen...read more

  • Wilhelm Hauff

    In einer bedeutenden Stadt meines lieben Vaterlandes, Deutschlands, lebte vor vielen Jahren ein Schuster mit seiner Frau schlicht und recht. Er saß bei Tag an der Ecke der Straße und flickte Schuhe und Pantoffeln und machte wohl auch neue, wenn ihm einer welche anvertraute; doch musste er dann das Leder erst einkaufen, denn er war arm und hatte keine Vorräte. Seine Frau verkaufte Gemüse und Früchte, die sie in einem kleinen Gärtchen vor dem Tore pflanzte, und viele Leute kauften gerne bei ihr, weil sie reinlich und sauber gekleidet war und ihr Gemüse auf gefällige Art anzubieten...read more

  • Wilhelm Hauff

    Auf jenem algerischen Kaperschiff, von welchem mich Eure gütige Hand befreit hat, befand sich ein junger Mann in meinem Alter, der mir nicht für das Sklavenkleid geboren schien, das er trug. Die übrigen Unglücklichen auf dem Schiff waren entweder rohe Menschen, mit denen ich nicht leben mochte, oder Leute, deren Sprache ich nicht verstand; darum gesellte ich mich zu der Zeit, wo wir ein Stündchen frei hatten, gerne zu dem jungen Mann. Er nannte sich Almansor und war seiner Aussprache nach, ein...read more

  • Wilhelm Hauff

    Selim fing an zu übersetzen: 'Mensch, der du dieses findest, preise Allah für seine Gnade. Wer von dem Pulver in dieser Dose schnupft und dazu spricht: mutabor, der kann sich in jedes Tier verwandeln und versteht auch die Sprache der Tiere. Willst du wieder in deine menschliche Gestalt zurückkehren, so neige dich dreimal gen Osten und sprich wieder jenes Wort; aber hüte dich, wenn du verwandelt bist, zu lachen, sonst verschwindet das Zauberwort gänzlich aus deinem Gedächtnis, und du bleibst für immer ein...read more

  • Wilhelm Hauff

    Mein Vater hatte einen kleinen Laden in Balsora; er war weder arm noch reich und einer von jenen Leuten, die nicht gerne etwas wagen, aus Furcht, das Wenige zu verlieren, das sie haben. Er erzog mich schlicht und recht und brachte es bald so weit, dass ich ihm an die Hand gehen konnte. Gerade als ich achtzehn Jahre alt war, als er die erste größere Spekulation machte, starb er, wahrscheinlich aus Gram, tausend Goldstücke dem Meere anvertraut zu haben. Ich musste ihn bald nachher wegen seines Todes glücklich preisen, denn wenige Wochen hernach lief die Nachricht ein, dass das Schiff, dem mein Vater seine Güter mitgegeben hatte, versunken sei. Meinen jugendlichen Mut konnte aber dieser...read more

  • Wilhelm Hauff

    Der kleine Muck nämlich war schon ein alter Geselle, als ich ihn kannte; doch war er nur drei bis vier Schuh hoch, dabei hatte er eine sonderbare Gestalt, denn sein Leib, so klein und zierlich er war, musste einen Kopf tragen, der viel größer und dicker war als der Kopf anderer Leute; er wohnte ganz allein in einem großen Haus und kochte sich sogar selbst, auch hätte man in der Stadt nicht gewusst, ob er lebte oder gestorben sei, denn er ging nur alle vier Wochen einmal aus, wenn nicht um die Mittagsstunde ein mächtiger Dampf aus dem Hause aufgestiegen wäre, doch man sah ihn oft abends auf seinem Dach auf und ab gehen, von der Straße aus glaubte man aber, nur sein großer Kopf...read more

  • Wilhelm Hauff

    Der arme Kohlenbrenner Peter Munk sehnt sich nach Reichtum und Ansehen. Das Glasmädchen gewährt ihm drei Wünsche, mit denen Peter allzu sorglos umgeht, bis er schließlich sogar sein Herz gegen einen kalten Stein...read more

  • Wilhelm Hauff

    Ein Märchen über eine unglaubliche Verwandlung: Der Kalif Chasid zu Bagdad und sein Großwesir Mansor werden von dem bösen Zauberer Kaschnur, der seinen Sohn an die Macht bringen will, in Störche verwandelt. Dank der Eule Lusa, die sich als verwandelte Prinzessin herausstellt, schaffen sie es, an das Zauberwort zu gelangen, das sie zurück in Menschen verwandelt, und der Kalif kann gerade noch rechtzeitig seinen Thron...read more

  • Wilhelm Hauff

    Die herzergreifende Geschichte des kleinen Muck, der wenig Glück im Leben hat: Als der kleinwüchsige Muck mit sechzehn Jahren Waise wird, zieht er hinaus in die Welt. Bei Frau Ahavzi findet er eine Anstellung als Katzenpfleger, doch als er von dort fliehen muss, nimmt er sich anstatt seines Lohns, den er nie erhalten hat, ein Paar Pantoffeln und einen Spazierstock mit. Diese, so stellt sich bald heraus, haben magische Wirkung, die ihm jedoch zunächst weitere Schwierigkeiten...read more